T wie Transformation

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In unserer neuen Reihe T wie Transformation fragen wir, welche Rolle Jugend und kirchliche Jugendarbeit in Veränderungsprozessen haben, wie sie derzeit unsere Gesellschaft erfassen. Klimachaos, Digitalisierung, weltweite Pandemien, zunehmende Konflikte zwischen Arm und Reich und die Polarisierung unserer Gesellschaften machen deutlich: Ein einfaches "weiter so" ist absolut keine Option. In allen Lebensbereichen vollziehen sich tiefgreifende Wandlungen. Wie werden sich die Menschen in und zu ihnen verhalten? Welche Rolle könnten darin Jugend und Kirche spielen?

Experten von der CVJM-Hochschule Kassel starten mit uns in diese kleine Reihe T wie Transformation und werden uns einen Durchblick durch ein komplexes und vielschichtiges Thema ermöglichen:

  • Was ist Transformation?
  • Welche Veränderungsprozesse früher und heute sind zu beobachten?
  • Was lässt sich aus ihnen lernen? Wie lassen sie sich beeinflussen?
  • Inwiefern ist Jugend Trägerin von gesellschaftlicher Transformation und Innovation?
  • Welche Rolle könnte Kirche in gesellschaftlichen Transformationsprozessen spielen?

In kurzen Formaten von je anderthalb bis zwei Stunden stellen die Referenten ihre Impulse und Thesen vor, anschließend gibt es die Möglichkeit zum regen Austausch.

Wir laden alle ein, die ganz praktisch in der Jugendpastoral engagiert sind und Spaß haben an der Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen aus Kirche und Gesellschaft. Die Treffen finden als ZOOM-Meetings statt!

17.11.2022 | 16 bis 17.30 Uhr

Tobias Kuenkler, CVJM Hochschule Kassel (c) cvjm-hochschule.de

Der Beitrag Sozialer Arbeit zu Transformationsprozessen

mit Prof. Dr. Tobias Künkler, CVJM-Hochschule Kassel

Am Beispiel der Gemeinwesenarbeit wird gezeigt wie Soziale Arbeit auch zu kirchlicher Transformation einen Beitrag leistet. Eine solche gemeinwesendiakonische Arbeit findet im Raum des Zwischen statt: zwischen unterschiedlichen Disziplinen, Professionen und heterogenen Akteuren. Somit ist sie auch ein Beispiel dafür wie in der kreativen Kreuzung von unterschiedlichen Traditionen Neues, ggf. sogar Soziale Innovation, entstehen kann.

25.11.2022 | 16 bis 17.30 Uhr

Stefan Jung, CVJM Hochschule Kassel (c) cvjm-hochschule.de

Was die Kirche von der Organisationsentwicklung lernen kann

mit Prof. Dr. Stefan Jung, CVJM-Hochschule Kassel

Wo immer Kirche ins Spiel kommt, bekommen wir es mit »organisierter Religion« zu tun und damit zwangsläufig mit allerhand Folgewirkungen, die für organisierte Sozialsysteme typisch sind. Fraglich ist allerdings, ob der Glaube überhaupt organisierbar ist und welche Kontextbedingungen gegeben sein müssen in einer sich wandelnden Gesellschaft – eine alte und bis heute kontrovers geführte Debatte. Kann sich Kirche als Organisation weiterentwickeln und verändern, damit der Glaube gedeiht? Und was könnte die Kirche dabei vom Diskurs der Organisationsentwicklung lernen?

30.11.2022 | 16 bis 17.30 Uhr

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Perspektiven aus katholischer und evangelischer Theologie

mit Prof. Dr. Patrik Höring, Religio Altenberg, und
Prof. Dr. Tobias Faix, CVJM-Hochschule Kassel

Wie kann der Glaube in Transformationsprozessen eine wirksame Rolle entfalten? Inwieweit ist er selbst transformationsoffen oder gar transformationsresistent? Dieses evangelisch-katholische „Duett“ gibt Hinweise, wie Transformation theologisch verstanden werden kann und wie dies zu einem angemessenen Umgang mit den Herausforderungen führen mag. Biblische Bezüge, aber auch Ideen einer „kontextuellen“ bzw. „öffentlichen“ Theologie führen zur Frage nach der Rolle der Glaubenden wie der Kirche in einer sich wandelnden Gesellschaft.

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